Mundorf Spulen

Mundorf Spulen (Bauteile)

Mundorf Spulen

Silberfolienspulen, Luftspulen, Trafokernspulen, Null-Ohm Spulen, Ferrit-Stiftkern-Spulen, Aronit-Draht-Spulen, Ferrit-Rollenkern-Spulen, Spulen mit Backlackdraht, Kupferfolienspulen

VAKUUMTRÄNKEN & BACKLACKDRAHT

In nicht getränkten Spulen entsteht ein Vibrieren der Wicklung durch den Strom, der durch die Spule fließt. Der Mikrofonie-Effekt, also die Umwandlung von mechanischen Schwingungen in elektrische, fügt diese Schwingungen dem ursprünglichen Signal wiederum als zusätzliche Information hinzu. Dadurch werden Details des Orginalsignals überlagert und unkenntlich gemacht. Die Musik verliert an Räumlichkeit und Transparenz. Dieser Vorgang wird durch das Vakuumtränken auf folgende Weise verhindert:

Beim Vakuumtränken wird die Spule zunächst unter Vakuum mit einem speziellen Lack imprägniert. Dieser Lack fließt durch das Vakuum bis in die ganz innen liegenden Wicklungen. Anschließend wird der Lack bei 130* Celsius in einem Ofen getrocknet. So wird die ganze Spule zu einer sehr festen Einheit verbacken. Dadurch werden die einzelnen Windungen am Schwingen gehindert und das Originalsignal bleibt unverfälscht erhalten.

Das Vakuumtränken schützt also musikalische Feinheiten, die der Musik natürliche Lebendigkeit und eine ausgezeichnete Räumlichkeit verleihen. Es ist somit ein wichtiger Baustein zu einer wirklich audiophilen Musikwiedergabe.

Backlackdrahtspulen werden aus einem speziellen Draht gefertigt. Eine zusätzliche Lackschicht auf diesem Draht wird nach dem Wickeln kurzzeitig zum schmelzen gebracht. Beim Erkalten verklebt dieser Lack die einzelnen Windungen perfekt miteinander. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Vakuumtränken, das Verfahren ist für kleine Spulen jedoch preisgünstiger.

Kataloge

Luftspulen

Luftspulen (also Spulen ohne ferromagnetisches Kernmaterial) sind absolut verzerrungsfrei und damit die optimalen Spulen. Eingeschränkt wird diese Aussage nur durch den mit der Induktivität steigenden ohmschen Widerstand. Für grosse Induktivitäten benötigt man daher entweder sehr große Drahtquerschnitte ( wir bieten darum standartmässig Spulen bis 3 mm Drahtdurchmesser) oder man weicht, aus finanziellen Überlegungen bzw. wegen der Baugrösse, auf Kernspulen aus.

Luftspulen sind, was Impulstreue und Verzerrungfreiheit angeht, physikalisch bedingt, unschlagbar. Aus diesem Grund führt Mundorf für alle Puristen Luftspulen mit Drahtdurchmessern bis 3.0 mm lagermäßig. So lassen sich auch größere Induktivitäten mit relativ geringen Innenwiderstand realisieren. Das Vakuumtränken, führt auch bei den hier beschriebenen Luftspulen zu einer größeren Detailvielfalt und Räumlichkeit der Musikwiedergabe.

Luftspulen Backlackdraht (BL)

Luftspulen (also Spulen ohne ferromagnetisches Kernmaterial) sind absolut verzerrungsfrei und damit die optimalen Spulen. Eingeschränkt wird diese Aussage nur durch den mit der Induktivität steigenden ohmschen Widerstand. Für grosse Induktivitäten benötigt man daher entweder sehr große Drahtquerschnitte ( wir bieten darum standartmässig Spulen bis 3 mm Drahtdurchmesser) oder man weicht, aus finanziellen Überlegungen bzw. wegen der Baugrösse, auf Kernspulen aus.

Luftspulen sind, was Impulstreue und Verzerrungfreiheit angeht, physikalisch bedingt, unschlagbar. Aus diesem Grund führt Mundorf für alle Puristen Luftspulen mit Drahtdurchmessern bis 3.0 mm lagermäßig. So lassen sich auch größere Induktivitäten mit relativ geringen Innenwiderstand realisieren. Das Vakuumtränken, führt auch bei den hier beschriebenen Luftspulen zu einer größeren Detailvielfalt und Räumlichkeit der Musikwiedergabe.

Folienspulen Kupfer

Mundorf Kupferfolien-Spulen aus sauerstoffreiem Kupfer (OFC- Kupfer) werden jetzt bei Mundorf in eigener Fertigung hergestellt.

Sauerstoffreies Kupfer zeichnet sich durch seine besondere Reinheit und den Aufbau des Kristallgitters aus.

Zu den vorzüglichen klanglichen Eigenschaften dieses edlen Materials addieren sich die elektrischen Vorzüge der Bauform: Da Windung auf Windung gewickelt wird (nicht lagenweise nebeneinander wie bei herkömmlichen Spulen) kommt diese Bauform der physikalisch idealen Spule wesentlich näher. Dies äußert sich z.B. in der Güte der Spule, die bis über 100 Kiloherz konstant bleibt. Außerdem ist der unerwünschte kapazitive Anteil dieser Spulen besonders gering, so das auch sehr hohe Frequenzen wirkungsvoll abgeblockt werden. Die große Oberfläche der Folie verbessert die Leitfähigkeit dieser Spulen für Wechselstrom. (Skin-Effekt)

Nicht zu vernachlässigen ist die mechanische Stabilität dieser Bauform. Durch die große Kontaktfläche zwischen den einzelnen Windungen und die zähelastische Isolation aus Polypropylenfolie werden Vibrationen der einzelnen Windungen sehr wirkungsvoll eliminiert. In der Summme führen diese Eigenschaften zu einem deutlichen Mehr an Dynamik, Detailtreue und Räumlichkeit.

Dies belegt auch ein Testbericht in der "Hobby Hifi 4/2000[LinkEnde]" sehr anschaulich. Erhältlich sind die CFC-Spulen mit vier verschiedenen Querschnitten von AWG 10 bis 16 ( Dies entspricht Runddrähten von 1.25 bis 2.6 mm Durchmesser).

FERRIT Kernspulen

Mit Ferritkernspulen lassen sich preisgünstig große Induktivitäten realisieren. Sie finden Verwendung als preiswerte Bassspule und in Schwingkreisen und Entzerrernetzwerken. Von einer Verwendung im Mittel- und Hochtonbereich rät der Hersteller Mundorf ab.

Mit dem neuem Hochleistungs-Ferritmaterial HP 3616 kommt Mundorf den Wünschen vieler Anwender nach einem preiswerten und gleichzeit hochbelastbaren Ferritmaterial entgegen. Die mechanischen Vorteile dieser relativ kleinen Spulen liegen auf der Hand. Doch erst durch den neuen Werkstoff HP 3616 wurde für Mundorf die Entscheidung, einen Ferritkern in das Programm aufzunehmen tragbar. Von seiner Belastbarkeit her unterscheidet sich dieser in Deutschland gefertigte Werkstoff deutlich von den vielfach verwendeten preiswerten Fernostkernen. Die HP-Serie verbindet günstige elektrische und mechanische Daten mit relativ geringen Stückkosten.

ARONIT Kernspulen

Mit Aronitkernspulen lassen sich preisgünstig große Induktivitäten realisieren. Aufgrund des verwendeten Kernmaterials sind sie dem Verhalten von Luftspulen noch ähnlicher als Ferritkernspulen, dafür ist der ohmsche Widerstand höher. Sie finden Verwendung als preiswerte Bassspule, in Schwingkreisen und Entzerrernetzwerken. Von einer Verwendung im Mittel- und Hochtonbereich raten wir ab.

Aronit ist ein neuartiger Werkstoff auf Sintermetallbasis, der auch bei sehr hohen Belastungen nur äußerst geringe Verzerrungen aufweist. Dieses Material, in Verbindung mit besonders abgestimmten Spulenkörpern, macht Spulen mit sehr kleinem ohmschen Widerstand und excellentem Preis-Leistungsverhältnis möglich. Aronit-Drosseln finden überall dort Verwendung, wo hohe Belastbarkeit und Verzerrungsarmut preisgünstig realisiert werden sollen.

FERON Kernspulen

Für die Fertigung unserer Trafokernspulen kommt als Kernmaterial ausschließlich das besonders verlust- und verzerrungsarme FERON™ zum Einsatz. Dieses hochwertige Ausgangsmaterial wird in einem speziellen Verfahren nachträglich wärmebehandelt. So erhält FERON™ eine Kristallgitterstruktur, die optimale magnetische Eigenschaften aufweist. Derartiges Kernmaterial wird vorzugsweise zur Fertigung hochwertiger Audioübertrager eingesetzt. Es lassen sich hiermit Spulen mit sehr geringen Innenwiderständen und extremer Belastbarkeit herstellen. Beides sind entscheidende Voraussetzungen für einen präzisen Tiefbass. Die erzielbaren Verhältnisse von Induktivität zu Innenwiderstand sind mit reinen Luftspulen gar nicht oder nur mit fi nanziell erheblich höherem Aufwand zu realisieren.

Aufgrund ihrer hohen Qualität, ist für Trafokernspulen als weitere, die Qualität nochmals hörbar steigernde Maßnahme, das Vakuumtränken uneingeschränkt zu empfehlen.

FERON I-Kernspulen

I-Kernspulen sind hochbelastbare Bassspulen. Das als Kernmaterial verwendete FERON™ wird in einem speziellen Verfahren nachträglich wärmebehandelt. So erhält FERON™ eine Kristallgitterstruktur, die optimale magnetische Eigenschaften aufweist, geringste Verlustwerte bietet und sehr verzerrungsarm ist. Die Belastbarkeit liegt deutlich über den vergleichbaren Ferritkernspulen, wobei die mechanischen Abmessungen und die Kosten deutlich unter denen von Trafokernspulen liegen.

Die Belastbarkeit der I-Kern Spule ist deutlich höher als bei vergleichbaren Ferritkernspulen, wobei die mechanischen Abmessungen und die Kosten deutlich unter denen der Trafokernspulen liegen. Mit den hervorragenden elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Folienspule empfi ehlt sich dieser Spulentyp insbesondere als hochbelastbare, preiswerte Bassspule.

FERON Kernspulen aus OFC-Kupferfolie

Feron-Trafokernspulen aus OFC-Kupferfolie zeichnen sich mit sehr geringem Innenwiderstand und extremer Belastbarkeit aus. Beides entscheidende Voraussetzungen für einen präzisen Tiefbass, den der Folienwikkel mit seinen elektroakustischen Vorteilen perfektioniert.

FERON Kernspule Null-Ohm

Die Null-Ohm-Spule (NOS) ist eine Sonderform der Trafokernspule. Selbstverständlich wird auch sie aus dem, im Kapitel Trafokernspulen beschriebenen Spitzenwerkstoff FERON gefertigt. Bei der NOS wird zwischen den beiden verwendeten Blechpaketen (I- und E-Paket) ein Luftspalt von Hand eingemessen und präzise justiert. Er bestimmt die Induktivität der Spule und erfordert allergrößte Sorgfalt bei der Montage. Er darf nicht zu klein werden, da sonst bei hohen Belastungen Sättigungseffekte auftreten. Der hohe Fertigungsaufwand der NOS ist immer dann gerechtfertigt, wenn es auf höchste Impulstreue
der Wiedergabe ankommt. Mit unserer NOS sind Innenwiderstände möglich, die mit anderen Spulen nicht realisiert werden können. Vakuumtränken ist für Null-Ohm-Spulen unbedingt zu empfehlen, da es ihre hohe Qualität nochmals hörbar steigert und fertigungstechnisch wirkungsvoll abrundet.

Ferrit-Rollenkern-Spulen mit Backlackdraht

Mit Ferritkernspulen lassen sich preisgünstig große Induktivitäten realisieren. Sie finden Verwendung als preiswerte Bassspule und in Schwingkreisen und Entzerrernetzwerken. Von einer Verwendung im Mittel- und Hochtonbereich rät der Hersteller Mundorf ab.

Mit dem neuem Hochleistungs-Ferritmaterial HP 3616 kommt Mundorf den Wünschen vieler Anwender nach einem preiswerten und gleichzeit hochbelastbaren Ferritmaterial entgegen. Die mechanischen Vorteile dieser relativ kleinen Spulen liegen auf der Hand. Doch erst durch den neuen Werkstoff HP 3616 wurde für Mundorf die Entscheidung, einen Ferritkern in das Programm aufzunehmen tragbar. Von seiner Belastbarkeit her unterscheidet sich dieser in Deutschland gefertigte Werkstoff deutlich von den vielfach verwendeten preiswerten Fernostkernen. Die HP-Serie verbindet günstige elektrische und mechanische Daten mit relativ geringen Stückkosten.

MCoil Trafokern Spulen

Trafokernspulen sind hochbelastbare Basspulen. Für Induktivitäten ab ca. 5.6 mH führt nahezu kein Weg an ihnen vorbei. Hier verbinden sich extrem hohe Belastbarkeit, niedriger ohmscher Widerstand und gute mechanische Befestigungsmöglichkeiten mit einem optimalen Preis/Leistungsverhältniss.

Für die Fertigung der Trafokernspulen t84 bis t150 kommt bei Mundorf als Kernmaterial ausschließlich das besonders verlust- und verzerrungsarme FERON© zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um kornorientiertes Siliziumeisen mit einer Blechdicke von 0.35 mm. Dieses hochwertige Ausgangsmaterial wird in einem speziellen Verfahren nachträglich wärmebehandelt. Auf diese Weise werden Verzerrungen in der Kristallgitterstruktur des Materials, welche beim Walzen und Stanzen entstehen, eliminiert. So erhält FERON© eine Kristallgitterstruktur, die optimale magnetische Eigenschaften aufweist. Derartiges Kernmaterial wird zur Fertigung hochwertiger Audioübertrager eingesetzt. In "gewöhnlichen" Transformatoren wird es nur sehr selten verarbeitet, etwa wenn es auf sehr geringe Verlustleistung ankommmt. Richtiger wäre also die Bezeichnung "Übertragerkernspule". In dieser Bauform lassen sich Spulen mit sehr geringen Innenwiderständen und extremer Belastbarkeit herstellen. Dies sind die Voraussetzungen für einen präzisen Tiefbaß. Die hier erzielbaren Verhältnisse von Induktivität zu Innenwiderstand sind oftmals mit reinen Luftspulen gar nicht oder nur mit finnanziell erheblich höherem Aufwand zu realisieren. Das am Ende des Kapitels Null-Ohm-Spulen ausführlich beschriebene Vakuumtränken ist für Trafokernspulen, wegen ihrer hohen Qualität, als ergänzende Maßnahme uneingeschränkt zu empfehlen.